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Die Umsetzung in eine Modellbahn

Als die Lokalbahn Falls - Gefrees in mein Blickfeld kam begann ich mir bald zu überlegen wie ich dieses Thema in eine Modellbahnanlage umsetzen könnte. Erste Gedanken und Planungen für die Baugröße HO entstanden bereits vor vier Jahren, durch einen Artikel in der Zeitschrift Hp1, verschwanden aber zwischenzeitlich in der Schublade, weil ich mit meinen Gleisplanungen immer wieder an Grenzen stieß und mir das alles nicht zusagte. Also beschäftigte ich mich mit anderen Ideen und Planungen, die Sie in meinem Modellbahn Gleisplanbereich oder auch bei den Lokalbahnstationen finden können. Ich zeichne übrigens meine Gleispläne von Hand, ich brauche also Papier und Bleistift dazu. Alle Pläne sind im Maßstab 1:10 für HO oder N gezeichnet. Der Planung liegen folgende Gleissysteme zugrunde: Roco- Line, Tillig, Peco und Schuhmacher Selbstbau Weichen, je nach Baugröße. Wobei ich mir erlaube die Weichen in HO wie weiter unten beschrieben abzuwandeln um so mehr Vorbildlichkeit aber auch mehr Flexibilität zu erreichen. Ich wollte einen Plan haben der minimalem Platzverbrauch, nur teilweise stationär Aufgebautes und dennoch Fahrbetrieb dem Vorbild entsprechend bot und das in HO. Oder für N einen möglichst geringen Platzbedarf, ohne dabei zu kleine Weichenwinkel oder Radien zu verwenden. Im folgenden also der Weg den meine Planungen genommen haben, vielleicht ist die eine oder andere Anregung dabei die für Sie von Interesse ist.

Alternativer Gleisplan
Der erste Plan, bei dem Weichen mit 1350 mm Radius verwendet wurden die einen Abzweigwinkel von 9 bzw.
10 Grad haben (Tillig und Roco) und somit auch einen größeren Bogenhalbmesser des Streckengleises
erforderten. Ansonsten beruht dieser Plan weitgehend auf dem Originalgleisplan, auch die Anordnung der
Gebäude ist entsprechend dem Vorbild. Der Plan mißt 4,35 m in der Länge und ist im Bahnhofsteil 0,5 m tief.
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Zunächst beschäftigte ich mich mit der Baugröße HO, einfach weil es hier die meisten Fahrzeuge im Modell gibt und ein Gebäudeselbstbau noch sehr gut möglich ist. Dabei verfolgte ich den Gedanken die Anlage in einem relativ kleinen Raum aufbauen zu können in dem ansonsten auch noch normales Leben stattfinden können sollte. Den Bahnhof Gefrees wollte ich so Originalgetreu wie möglich nachbilden. Freilich hieß es auch bei maximal 4,70 m Länge noch an den Weichenwinkeln und den Radien zu sparen. Eine konsequente Nachbildung in HO mit den Regelweichen der DB und einem Mindestradius von 200 m beim Vorbild hätte den Rahmen einfach gesprengt. Dabei ist der Bahnhof Gefrees ja wirklich nicht allzulang. Herausgekommen ist der obige klassische Plan. Er basiert auf Tillig 9° Weichen (gemessen am Herzstück) und einem Radius von 1350 mm, die ich aus den 12° Weichen durch abtrennen des Weichenbogens hinter dem Herzstück gewinne. Die DKW kam von Roco- Line mit einem Winkel von 10° (wobei Tillig und Roco- Line recht gut miteinander verbaut werden können). Man kann mit ähnlichem Platzverbrauch auch Pecoweichen benutzen, nur muß man sehen was man mit der DKW macht, die gibt es nämlich nur in 12° von Peco (leider!). Die Anordnung der Gebäude erfolgte dem Vorbild getreu und ist deshalb auch mit 50 cm Tiefe veranschlagt. Rechts im Plan ist der Holzgroßhändler dargestellt, man kann natürlich auch das Raiffeisenlagerhaus wählen, wenn es einem besser gefällt. Wer etwas mehr Platz hat kann die Strecke auch auf weiteren Segmenten mit Landschaft weiterführen. Bei meinem Plan geht es aber nach der Hintergrundkulisse in den Schattenbahnhof...

Gefrees im Winter   Bahnhof Gefrees im Winterkleid
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Foto von Gerhard Fischer

Mir gefielen alsbald jedoch die Fahrmöglichkeiten der Anlage nicht mehr. Ein bißchen mehr wäre doch ganz schön gewesen. Den Zug zu beobachten wie er sich von Gefrees aus nach Streitau durch die Landschaft seinen Weg bahnt, müßte doch machbar sein. So plante ich weiter und speckte den Bahnhof Gefrees etwas ab, bzw. ordnete die Gebäude des Bahnhofes anders an. Außerdem gefiel mir nicht das auf dem vorherigen Gleisplan der Bf. Gefrees mit ca. 50 cm Tiefe zu Buche schlug. Nicht viel eigentlich, aber wenn der Raum noch anderweitig genutzt werden sollte erschien mir das doch etwas zu üppig. Auch hier speckte ich ab, was zur Folge hatte das ich die Lagerhäuser, die ja eigentlich gegenüber dem Empfangsgebäude liegen sollten nun nicht mehr gut unterbringen konnte. Auch das Gleismaterial welches der Planung zu Grunde lag wurde diesmal von Roco genommen - bis auf eine Außenbogenweiche die ich von Tillig nehmen mußte weil Roco sowas nicht im Programm hat. So entstand der unten abgebildete Gleisplan des Bahnhofes Gefrees.

Gefrees im Modell
So sah Gefrees bei mir nun aus. Plan zweiter Teil. Auf nur 35 cm Tiefe bei einer Länge von 375 cm
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Nebenbei erreichte ich das der Bahnhof etwas kürzer wurde und nun nur noch mit 35 cm Tiefe anzurechnen war, sozusagen Bücherregaltiefe. Das war schon mal sehr gut in einem Raum unterzubringen und störte nicht so gewaltig die Raumoptik, denn dieser Bahnhofsteil von Gefrees sollte ja stationär aufgebaut sein. Auch erschienen mir die Kompromisse die ich wegen der Anlagenabmessungen eingegangen war vertretbar zu sein, den am Verkehrsaufkommen des Bahnhofes hatte ich ja im Prinzip nichts weiter verändert (siehe Originalgleispan Gefrees). Auch gefiel mir die Optik des Gleisplanes sehr gut, er wirkte einfach sehr stimmig. Nun sollte die Strecke ja aber noch weiter geführt werden, auf nicht stationären, landschaftlich ausgestalteten Segmenten, die ebenfalls aber in den Abmessungen sehr knapp ausgeführt werden sollten um sie beim Nichtbetrieb auch gut verstauen zu können. Nach einigem Hin und Her gelangte ich dann so zu dem unten abgebildetem Plan, der insgesamt 4,05 m mal 2,50 m groß war, wobei noch die Möglichkeit bestanden hätte auf 3,40 m Breite aufzustocken mittels eines weiteren Segmentes zwischen Gefrees und Streitau. Es traf sich auch gut, daß ich damals erfuhr das Streitau früher einmal ein Ladegleis besessen hatte, was ich natürlich gleich mit einplante um etwas mehr Betrieb machen zu können.

Anlagenplan für HO
So sieht schließlich das Ergebnis meiner Überlegungen für HO aus: Der Anlagenplan...
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Das der Bahnhof Gefrees nicht mehr unbedingt dem Vorbild entsprach störte mich zwar etwas, aber andererseits überlegte ich mir das ich ja auch das eine oder andere Fahrzeug einsetzen würde was beim Vorbild wohl nie auf der Strecke verkehrte, wie z.B. eine Gtl 4/4 oder einen Vt 70.9, beides Fahrzeuge die ich einfach sehr mag. Und ich hatte nun doch eine recht große Strecke zur Verfügung, konnte die Züge fahren sehen, konnte Rangierfahrten zwischen Gefrees und Streitau nachstellen. Außerdem gab es - in meiner Phantasie - einige schöne Motive auf der Anlage, wie z.B. den Lokschuppen am vorderen Anlagenrand in Gefrees. Hier übernachtete die Dampflok, später - bis 1965 - die Diesellok, danach wurde der Lsch abgerissen, weil er nicht mehr gebraucht wurde. In der Zeichnung unten sieht man im Wohnhausanbau den oberen Stock mit Schieferplatten und den unteren Stock mit Granitbruchstein verkleidet. Der Lokschuppen selbst war in typischer Fachwerkbauweise erstellt, die äußeren Querverstrebungen lagen so wie auf meiner Zeichnung, ebenso wie die zwei Fenster. Der Lokschuppen bot Platz für eine DXI oder V60.
Eine V100 dürfte schon Platzangst bekommen haben...

Lokschuppen Gefrees Zeichnung
So ähnlich dürfte der Lokschuppen in Gefrees ausgesehen haben.Zum vergleich hier das Bild des
Schuppen in Zell auf den Seiten vom MEC Münchberg.

Bei den Weichen habe ich Roco- Line 15° Weichen verplant, die ich aber hinter dem Herzstück gekürzt habe um so auf einen Weichenwinkel von ca. 11° und auf ein Erscheinungsbild zu kommen das dem Vorbild ähnlich ist. Dabei entfällt vor allem der unschöne Weichenbogen hinter dem Herzstück. Auch hat mir gerade bei den Roco Weichen die Bauart der Weichen mit Gelenkzungen sehr gefallen, diese Weichenbauart war früher auf den untergeordneten Strecken doch eher die Regel. Die DKW hat einen Weichenwinkel von 10° und stammt ebenfalls von Roco. Durch die Verwendung von Weichen die einen größeren Abzweigwinkel und einen kleineren Abzweigradius haben als die Vorbildweichen verändern sich auch die Nutzgleislängen der Bahnhofgleise. Einer Verkürzung der Nutzlängen gegenüber dem Original ist jedoch aufgrund der sowieso schon kleinen Nutzlängen eher abzuraten. Man muß ein bißchen probieren bis das Erscheinungsbild des Modellbahngleisplans stimmig wird. So habe ich entgegen dem Vorbild eine Außenbogenweiche vor der Zufahrt zum Lokschuppen eingebaut. Diese stammt von Tillig weil eine entsprechende Weiche bei Roco nicht im Programm ist und hat einen Herzstückwinkel von 11 Grad. Alternativ könnte man bei ähnlichem Platzbedarf auch auf Schuhmacher Selbstbauweichen mit Herzstückwinkeln von 9°30´ oder auf eine Mischung von Schuhmacher und Roco bzw. Tillig setzen. Auch Peco würde sich anbieten, nur die bei Peco fehlende passend große DKW wäre ein Problem. Bei mehr Platz geht natürlich noch mehr, bis hin zum Einbau von vorbildgerechten Weichen und absoluter Maßstäblichkeit in 1:87.

Weichenbögen
Die obere Weichenverbindung sieht besser aus, weil der Radius des abzweigenden Gleises nicht über das Herzstück hinausführt sondern ab dort gerade verläuft. Das braucht etwas mehr Platz, ist aber vorbildgerechter.
 
Weichenumbau
Hier etwas detaillierter was ich meine mit dem Abtrennen des Weichenbogens hinter dem Herzstück. Natürlich verändert sich der Weichenwinkel bei dieser Operation, bei den Rocoline 15° Weichen z.B. auf gut 11° 30´ , dem eigentlichen Herzstückwinkel.

Das Verhältnis von Weichenradius und Gleisbogenhalbmesser ist wie ich finde nicht unwichtig. Da die 15° Roco- Weichen einen Radius von 870 mm haben und den Regelweichen der DB mit 190 m Radius (bei der DB der kleinste Radius einer Weiche) entsprechen sollen, sieht es gut aus wenn die Gleisbogenhalbmesser dem angepaßt sind. Das heißt also einen Radius von 870 mm oder in meinem Fall von 900 mm im sichtbaren bzw. ausgestalteten Modellgelände nicht unterschreiten. Zusätzlich sind noch Übergangsbögen in den Gleisbogen eingearbeitet. So bietet sich ein harmonisches Gleisbild. Der kleinste Radius liegt bei 50 cm - die Anbindung des "Fiddle- Yard" an die Anlage. Dieses "Fiddle- Yard" ist als Schiebebühne konzipiert auf dem ganze Wagengarnituren verschoben werden können. Es ersetzt den Bf. Falls und die große weite Welt, für die ich keinen Platz mehr erübrigen konnte. Hier können die Züge für Gefrees gebildet werden. Die Schiebebühne hat 5 Abstellgleise mit einer Nutzlänge von 100 cm je Gleis. Sie reicht so für die Bildung der Züge vollkommen aus, denn der Bahnhof Gefrees hat eine Umfahrgleisnutzlänge von lediglich max. 90 cm. Ein paar Lokabstellgleise von 19 cm Nutzlänge gehören auch noch dazu. 

V60 bei Streitau   Viel Landschaft - wenig Zug
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Foto von Werner Peterlick

Ein weiterer Gleisplan folgte (unten), der zeigen soll das man mit etwas Geschick auch auf 40 cm Tiefe tatsächlich alle nötigen Bauten des Bahnhofes unterbringen kann. Auf diesem Plan habe ich die Bahnhofsanlagen in der Länge sozusagen gespiegelt und etwas schräg gestellt, so das nun die Ladestraße im Vordergrund liegt und die Lagerhäuser beim Empfangsgebäude im Hintergrund plaziert sind. So konnte ich sie als Halbreliefgebäude darstellen. Die Nutzlängen der einzelnen Gleise entsprechen in etwa dem Vorbild sind aber insgesammt in der Länge natürlich gestaucht. Weichenmaterial ist wieder ROCO- Line und Tillig mit 10° und 11°30´. Mit etwas mehr Länge kann man natürlich auch schlankere Weichen verwenden, womit der Bahnhof sicher noch besser wirken würde. Von Vorteil bei diesem Plan ist, daß man die Ladegleise in der Mehrheit am Anlagenvordergrund zu liegen hat und sich so besser Rangieren läßt. Der Nachteil wäre daß das Streckengleis nicht richtig im Bogen vom Bahnhof wegstreben kann, dazu müßte mehr Tiefe vorhanden sein. Auch habe ich nun auf eine Streckenfortführung verzichtet die landschaftlich Ausgestaltet wäre. Die einzelnen Segmente haben übrigens, von links nach rechts folgende Länge: 65 cm, 95 cm, 130 cm und 125 cm bei jeweils 40 cm Tiefe. Das Ansatzstück des Streckengleises mit einem Radius von 50 cm braucht nochmal 45 cm Länge, zusammen also 465 cm.

Modellbahn Gleisplan Variante
Gleisplan anklicken für großes Bild.

Natürlich habe ich mir auch immer wieder überlegt wie eine Anlage in Spur N aussehen könnte. Aber letztlich habe ich mich dagegen entschieden, denn mir schienen lange Zeit die Fahreigenschaften der kleinen Modelle nicht so besonders gut zu sein. Dies hat sich mittlerweile etwas geändert. In N wäre es ohne weiteres möglich den Bahnhof Gefrees quasi mit Originalweichen zu versehen und im exakten Längenmaßstab wiedergeben zu können. Auf recht wenig Platz sogar. Ich verweise da mal auf meine Planungen zu Erbendorf- Nord. Rein vom optischen her würde ein solches Anlagenstück sicher sehr gut aussehen, keine Frage. Aber ich habe mich doch eher auf HO eingespielt. Reizvoll wäre es aber allemal - also möchte ich zwei Planskizzen hier zeigen wie man mit wenig Platz in N die Lokalbahn nachgestallten könnte. Die unten gezeigte Planskizze basiert auf der Idee eine Kompaktanlage durch eine Mittelkulisse in zwei optisch voneinander getrennte Bereiche zu teilen. Dies ermöglicht eine ganz andere Gestaltung der Anlage weil es keinen Anlagenhintergrund bzw. Vordergrund mehr gibt. Bliebe nur die Frage nach der Zerlegbarkeit der Anlage, wie also der Anlagenunterbau zu gestalten wäre. Aber da gibt es sicher einige Möglichkeiten. Je nach Platz der Anlage ließe sich das ganze sicher mit genügend großen Radien und Weichen versehen, z.B. von Peco mit 10° und 45 cm Radius. Statt eines Schattenbahnhofes könnte man gar versuchen den Bf. Falls in Teilen nachzubauen um ihn als Schattenbahnhof zu benutzen, vorausgesetzt man bekommt genügend Raum zwischen die zwei Ebenen...

Modellplan für Baugröße N - Skizze
Eine Skizze wie man in Baugröße N auf einer kompakten Fläche mittels einer mittigen Hintergrundkulisse
die Lokalbahn mit den Bahnhöfen Gefrees und Streitau gestalten könnte. Der Schattenbahnhof wäre mit
einer durchgehenden Neigung vom Bf. Gefrees aus gut unter der Anlage zu errichten, je nachdem welchen
Platz solch eine Anlage haben könnte. Evtl. könnte man sogar, wie unten gezeichnet, statt eines
Schattenbahnhofes den Bf. Falls nachbilden und somit einen Punkt zu Punkt Verkehr führen...

Die zweite Skizze unten sei der Vollständigkeit halber auch noch gezeigt, sie zeigt eine Regalanlage oder AdW - Anlage auf 4,20 m mal 0,60 m mit dem Bf. Gefrees (hier mal ohne DKW) und etwas Strecke die in eine Gleiswendel mit 0,50 m Durchmesser mündet um zum Schattenbahnhof zu führen. Der Bahnhofsteil wäre ganze 0,35 m tief und trotzdem noch tief genug für alle Gebäude, das sind eben die Vorteile der kleinen Baugrößen. Der Weichenwinkel beträgt 10°, entsprechend den Pecoweichen...

Gleisplanskizze Regalanlage für N
Eine Regalanlage für Spur N auf 4,20 m mal 0,60 m

Kurz noch ein paar Worte zu den Fahrzeugen. In HO gibt es eigentlich alles zum Thema Gefrees auch im Modell. Angefangen von der 98.4-5 von Trix und dem Glaskasten von Roco und Trix bis hin zur V60 (Roco) und der Köf II und III (Brawa). Nur bei der V20 muß man entweder auf ein Modell der "normalen" V20 von Lima oder Weinert ausweichen oder selber zum Umbau greifen. Eine V45 gab es von Jouef und von Model Loco als Bausatz. Der Vt 95.9 kommt von Fleischmann (auch in N). In N müßte man eventuell auf andere Fahrzeuge ausweichen. Statt der 98.4-5 vielleicht eine Gtl 4/4 von Fleischmann. Modelle der V60 und der V100 sind ebenfalls zu bekommen. Eine V45 gab es immerhin mal von Arnold, wie auch eines der Köf III. Eine V20 der "normalen " Bauausführung von Marks Kleinkunst. Ein besonderes Augenmerk sollte man in N auf die Kontaktprobleme gerade der kleinen zwei- und dreiachsigen Lokomotiven werfen. Dafür gibt es bis zu gewissen Grenzen auch Lösungen wie z.B. der Getriebeumbau oder veränderungen am Fahrgestell vorzunehmen. Das ist aber nicht jedermanns Sache und verlangt entweder einen Fachmann oder eigenes technisches Geschick. Auch die digitale Technik verbessert manche Fahreigenschaften von Lokmodellen. Wichtig ist im jedem Falle aber ein sorgfältiger Gleisbau, bzw. Gleisverlegung sowie ein entsprechender Unterbau (das gilt ja auch für HO). Dann ist auch in Spur N Fahrspaß möglich. Alles in allem bieten die Modellbahnhersteller genügend Modelle für einen abwechslungsreichen Betrieb auf der Gefreeser Modellbahn an, je nach Geldbeutel und Geschmack...

Weiter geht es im nächsten Teil : Literatur und Links zur Lokalbahn

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